13. - 15.5.2010
Wer kennt das nicht, man kommt an einen See und wird mit der Feststellung begrüßt: „Die letzten Tage hatten wir schönes Wetter und herrlichen Segelwind!“ Na ja, wir werden sehen, die Wettervorhersagen sind allerdings nicht berauschend.
15 Dyas Segler sind genannt, leider mußten wir wieder einmal 3 Absagen hinnehmen. Bei plötzlichen Erkrankungen kann man halt nichts machen, aber das Wetter wird ja eh schlecht….
Die Dyas Klasse hat mit 3 Schweizern, 3 Deutschen und 6 Österreichern ein, verglichen mit anderen Klassen, durchschnittliches Kontingent gestellt. Untergebracht waren wir, wie schon in den Vorjahren bei unserem Heimatclub dem Segelclub Altmünster, gemeinsam mit den O-Jollen und den H-26. Der Regattaleiter kommt vom Attersee, wir haben ihn letztes Jahr beim Atterseecup schon als kompetent kennen gelernt.
Mittwoch 12.5.2010 Unsere Freunde treffen ein, langsam füllt sich der Club. Besonders gefreut haben wir uns über die 3 Schweizer Boote, die einen sehr langen Anfahrtsweg in Kauf genommen haben um bei uns zu segeln. Die Registrierung ist auch schon geöffnet und wir kleben wieder einmal die übergroßen Werbeschriften auf.
Donnerstag 13.5.2010 Regen, kein Wind, aber in den vergangenen Tagen war schöner Segelwind. Wir können das schon nicht mehr hören. Warten ist angesagt. Die einen schlafen, die anderen trinken Kaffee und beobachten das Wettergeschehen. Nicht tut sich. Ein Rundruf an die Clubs rund um den See bestätigt - Nichts geht. Nachdem um 17:15 auch noch Starkregen vom Gmundnerberg herunterzieht, hat unser Regattaleiter ein Einsehen und erlöst uns von der Starbereitschaft mit „Heute keine Wettfahrt mehr“. Wer nicht arbeitet, sollte wenigstens ordentlich essen, unter diesem Motto steht das Segleressen im SCA. Gemütlich hocken wir in der Gaststube, fachsimpeln, berichten wie es uns über den langen Winter gegangen ist und lassen den Tag bei ein paar Getränken ausklingen.
Freitag 14.5.2010 Am schwarzen Brett ist Start um 10:30 angesagt. Das Wasser kräuselt sich, leichter Wind, kein Regen, 10 °C, wir laufen aus. Um ca. 11:00 starten wir zur ersten Wettfahrt. Das Feld zieht sich auseinander. Das Nachlassen des Windes, um nicht zu sagen die Flaute bei der Luvtonne schwappt aber alle wieder zusammen. Die windlose Zeit dauert nicht lange und wir können die 3 Runden der ersten Wettfahrt vernünftig zu Ende fahren.
3 Schweizer vorne, dann Armin und dann wir. Kurt Helbling kommentiert den 3-fach Sieg der Schweizer mit: „Wie beim Skifahren“. Das haben wir gebraucht, aber Spaß muss sein.
Wir waren im SCA in der glücklichen Position dass in diesem Bereich des Sees der Westwind hereinsteht und so haben wir haben am Freitag noch 3 weitere Wettfahrten geschafft. Toll, die 4, für die österreichischen Klassenmeisterschaften erforderlichen, Wettfahrten hatten wir somit „im Kasten“. Da lässt der Stress schon etwas nach. Die anderen Clubs hatten weniger Glück, die Traunkirchner haben eine Wettfahrt zustande gebracht, die Tempest und die Melges in Ebensee haben noch nichts am Konto. Schade für Schmohl / Osterdag, die mit ihrer Tempest in Ebensee vergeblich auf Wind warten.
Abends sind alle Segler zum Segler - Fest der Traunseewoche ins Schloss Eggenberg eingeladen. Bustransfer ist organisiert. Leider hatte der 2. Bus etwas Verspätung, so dass nicht alle Teilnehmer ganz pünktlich zum Event kamen. Die Veranstaltung war gut organisiert, ausreichend Sitzplätze, schönes Buffet mit abwechslungsreichem Angebot, da war für jeden etwas dabei. Im Foyer war Life Musik angesagt. Darüber hinaus konnten wir auch die Fotos des Tages, aber auch Eindrücke und spektakuläre Bilder von der RC 44 Veranstaltung bewundern.
Samstag 15.5.2010 Start ist für 10:00 geplant, kein Wind, wieder ist Warten angesagt. Wir wollen unbedingt noch heute die 2 ausstehenden Wettfahrten bestreiten, für Sonntag ist Schneefall bis 1000m und Sturm bis 90 k/h vorausgesagt. Bei blinkender Sturmwarnung ist kein Regattastart erlaubt. Um 15:00 hat das Warten ein Ende, Regen setzt ein und der bringt etwas Wind mit sich. Wir laufen aus.
Nach zweimal „allgemeiner Rückruf“ macht unser Regattaleiter seine Ankündigung aus der Steuermannsbesprechung wahr und setzt „Black Flag“.
Wir, als übermotivierte Dyas Segler, haben natürlich wortwörtlich ins „Schwarze“ getroffen und sind, wie 4 andere Boote auch, disqualifiziert worden. Bei einem grauen Bug ist Frühstart halt gefährlich. Schade, den Streicher hätten wir anderweitig gut gebrauchen können. Wir sehen das positiv, lieber einmal „Black Flag“ als beim Start immer hinten anstellen.
Nach der einen Wettfahrt hat es sich der Wind wieder überlegt, dafür wird der Regen stärker und die Lufttemperatur sinkt weiter. Wieder hat der Regattaleiter Einsehen uns lässt uns in den Club zurückfahren
Einstimmig beschließen die Dyas Segler (wie auch dann die h26) auf die letzte Wettfahrt am Sonntag zu verzichten. Die Aussichten, dass diese bei regulären Bedingungen zustande kommt sind nicht berauschend. Die weit hergereisten Segler wollen verständlicherweise am Sonntag früh die Heimfahrt antreten und noch einen Rasttag zu Hause im Warmen verbringen. Wir auch.
Die Siegerehrung verzögert sich, wegen einer Protestverhandlung bis in die späteren Abendstunden. Der Wirt tut sein Bestes und wir überbrücken die Wartezeit mit gemütlichem Zusammensitzen und Freibier.
Boot SUI 284 /Benninger / Helbling. Wir gratulieren den Siegern recht herzlich.
Österreichischer Klassenmeister 2010 wurde das beste österreichische Boot AUT 180 mit Koren / Fian. Herzliche Gratulation an die Österreichischen Klassenmeister.
Alles in Allem war die ÖKM im Rahmen der Traunseewoche eine gelungene Veranstaltung, bei der trotz Schlechtwetter die gute Laune und der Spaß am Segeln im Vordergrund gestanden haben.
Ich bedanke mich bei allen, die diesen Event erst zu einem solchen gemacht haben!
Bis zum nächsten Jahr bei uns am Traunsee !
weitere Fotos...
ein toller Fotobericht von Martina Praxmarer.....
Ulrike AUT 184
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.... die Dyas war wieder dabei !
Ein typisches Regattawochende - am Mittwoch beim Training Sonne und herrlicher Wind. Wir machten ein paar Schläge mit den Hattheyers und den Schöfmanns, checkten Höhe und Speed und genossen einen friedlichen Abend bei Fisch und Bier. Der erste Regattatag begann vielversprechend, es konnten 3 Wettfahrten bei 2 Bft. durchgeführt werden. Nach einem Kaltfrontdurchgang in der Nacht konnten sich am Freitag keine stabilen Windverhältnisse durchsetzen. Es gelang uns zwar eine Wettfahrt, die jedoch auch verkürzt werden musste. Wegen Unwetterwarnung führte uns die Regattaleitung gerade noch rechtzeitig in den Hafen zurück. Nachdem rund um den Traunsee die Sturmwarung aktiviert wurde, machten wir für diesen Tag Schluss und genossen den Galaabend auf Schloss Ort. Die Hoffnung, die zwei noch ausstehenden Wettfahrten am Samstag durchzuführen, blieb. Es blieb aber auch bei den 4 gewerteten Wettfahrten. Wir sind zwar ausgelaufen und gestartet, aber segeln in Windstreifen ist für eine Schwerpunktregatta nicht fair. Die Wettfahrtleitung entschloss sich, die 5. Wettfahrt abzubrechen. In der Gesamtwertung wurden deshalb nur 4 Wettfahrten berücksichtigt. Wieder einmal hat Armin Koren mit Verena Fian zugeschlagen und die Regatta vor Christoph Goniva (zweiter von links) und vor Jens Olbrysch gewonnen. Die Wertung zum Austria Dyas Cup hat Armin vor Jens und Christoph gewonnen.
Gesamt gesehen war die Traunseewoche für alle ein toller Event, am See verteilt waren über 700 Segler in den verschiedensten Klassen aktiv. Von der gemütlichen Terrasse des SCA aus konnten wir Boote beim Training beobachten, wieder eine andere Seglerwelt. Der Flair der kommenden RC 44 Wettfahrten war schon zu spüren.
Die Dyas - Klasse ist stolz bei einem seglerischen Ereignis dieser Größenordnung eingeladen worden zur sein. Wir freuen uns auf die Traunseewoche 2010!
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Ulrike AUT 184
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wurde die zweite Serie zum Austria Dyas Cup durchgeführt.
Der Samstag bescherte uns wenig Wind und nach längerem Warten konnte um 17 Uhr ausgelaufen werden. Bei 1-2 Bft wurde eine Wettfahrt durchgeführt. Am Sonntag zeigte sich der See von der schönsten Seite und auch die restlichen 4 Wettfahrten wurden bei Trapezwind gefahren.
Den Sieg in der Schwerpunktregatta holte sich Gerd Theobald vom Yacht Club Bad Wiessee mit seinem Vorschoter Sepp Haag wir gratulieren wir recht herzlich.
alle Sieger vom Attersee
Ergebnis .....
Bericht von der Attersee-SP Regatta Sa.16. – So.17.Mai 2009
Als seltener Regattateilnehmer wurde mir als 5. Platzierter der ersten Wettfahrt aufgetragen einen Regattabericht für das Dyas-Jahrbuch 2009 zu verfassen. Dabei war meine Teilnahme bis zum Start mehr als unsicher, da mir am Wochenende zuvor bei einem „Trainingsschlag“ am Attersee plötzlich das Ruder gebrochen war. Nur Dank der tatkräftigen Hilfe von vielen guten Geistern , vor allem von Manfred Mokre und Georg Schöfmann, die mir das aus der Schweiz angelieferte Ruder noch am Vorabend der Regatta fachmännisch montierten, war meine Teilnahme gesichert. So gelang es also insgesamt sieben Boote an den Start zu bringen. Davon waren 4 weit angereist, nämlich zwei aus Bayern und zwei aus Kärnten. Für diese Segelfreunde lag der Attersee genauso „am Weg zum anschließenden Traunseewochenende“ wie für mich. Wegen Flaute konnten wir nicht wie vorgesehen um 13 Uhr starten. Erst nach 17 Uhr konnte dann eine erste schöne Wettfahrt bei 1-2 Bft. gesegelt werden bevor wir dann die Kochkünste des SC.Kammer genießen konnten. Am Sonntag wurden dann bei herrlichem Frühsommerwetter 4 Wettfahrten bei schönem „Rosenwind“ mit 2-3 Bft. und einzelnen 4-er Böen von der Regattaleitung durchgezogen, sodass gegen 16Uhr noch genügend Zeit zum Kranen blieb. Müde aber zufrieden konnten alle Teilnehmer die Heimreise antreten.
Fernand, AUT 174
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wurde der Austria Dyas Cup gestartet ! Den Auftakt am Freitag machte der Regattaleiter des KYCO mit dem Startschuss zur ersten Wettfahrt. Bei schönem Westwind segelte ein Feld aus 2 deutschen und 9 österreichischen Booten bereits am ersten Regattatag 3 Wettfahrten. Das sonst ruhige Frühlingswetter wurde von einem kurzem Gewitter unterbrochen, das allerdings eine malerische Stimmung am Westhimmel bot und nach Durchzug einen feinen Regattawind hinterließ. Am Samstag viel Wind, 0/5. Ein Nichts an Wind wechselte sich mit Böen der Windstärke 5 ab, und das aus allen Richtungen. Wir liefen zwar aus, aber an eine Regatta war nicht zu denken. Sonntags anfangs kein Wind, dann eine Brise, die sich aber bis Nachmittag nicht durchsetzen konnte. Endlich 13:30 Wind über den gesamten See, wir liefen aus und sind auch gestartet. Schon in der ersten Runde ist der Wind wieder abgeflaut und die kompetente Regattaleitung hat die Wettfahr abgebrochen. Wir wurden am Ossiachsersee sowohl in sportlicher Hinsicht, als auch kulinarisch hervorragend betreut, unser Dank gilt auch der emsigen Küchencrew. Wir kommen gerne wieder!
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Ulrike AUT184
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NACH JAHREN DER ABWESENHEIT DER DYAS-KLASSE AM OSSIACHERSEE WURDE WIEDER VOM KYC-O ZUSAMMEN MIT DER TEMPEST EINE SCHWERPUNKTREGATTA AUSGERICHTET.
GEPLANT WAREN SECHS WETTFAHRTEN MIT EINEM STREICHER. ES KAM ABER ANDERST. ELF JACHTEN, ZWEI DAVON AUS DEUTSCHLAND, STARTETEN FREITAG NACHMITTAG BEI TEILWEISEN SCHÖNEM TRAPEZWIND ZU DREI WETTFAHRTEN. ZWEIMAL WAR UNSER SERIENSIEGER ARMIN KOREN WIEDER EINMAL VORAN, DIE DRITTE GEWANN HANS-WERNER HÖLL.
SAMSTAG WAR EIGENTLICH STARKWINDTAG, WIR LIEFEN AUCH AUS,JEDOCH MACHTEN WINDE AUS ALLEN RICHTUNGEN BIS 5 BFT JEDE HOFFNUNG AUF EINEN START ZUNICHTE.
DIE WEISE WETTFAHRTLEITUNG DES KYC-O VERSUCHTE IHR BESTES, KONNTE ABER BEI DIESEN WIDRIGEN WETTERVERHÄLTNISSEN NICHTS AUSRICHTEN. DAFÜR VERWÖHNTE UNS DIE KÜCHENCREW AN LAND BESTENS.
SONNTAG SCHIEN SICH DER WIND VERAUSGABT ZU HABEN. EIN SPÄTER START WURDE DANN WEGEN EINER WINDDREHUNG ABGESCHOSSEN. SOMIT STAND ARMIN KOREN VOR HANS WERNER HÖLL UND DEM DYAS NEWCOMER JENS OLBRYSCH, DER AUCH DIE YARDSTICKWERTUNG GEWANN, ALS SIEGER FEST.
BIS NÄCHSTES JAHR, MAST- UND SCHOTBRUCH
HERMANN HATHEYER AUT 163 __________________________________________________________
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